Pesisir –Allgemeines

Wer ist PESISIR ?
Unsere Ziele und der Hintergrund.

Desweiteren wollen wir Ihnen etwas über unsere Projekte erzählen.
1. Schulprojekt
2. Schulboote
3. Lehrer von Sampela
4. Büchereien

Wir werden Ihnen etwas über unsere Sponsoren und ehrenamtlichen Helfer und natürlich etwas über unseren Traum erzählen.









PESISIR - Bildungsprogramm

PESISIR ist eine örtliche indonesische NGO (Non Govermental Organisation) in Süd-Ost Sulawesi, die mit PIARA Holland, einer holländischen Organisation zusammenarbeitet. Der Grundgedanke ist es Kindern eine Schul- und Berufsausbildung zu geben. Dies gibt ihnen die Chance auf eine bessere Lebensqualität und somit eine bessere Zukunft.

Die Menschen die mit PESISIR arbeiten sind hauptsächlich Freiwillige aus Indonesien. Auf diese Weise sind die Projekte auch vom örtlichen und kulturellen Charakter gezeichnet.

PESISIR´s arbeit zentriert sich auf das Tukang Besi Archipel. Die Seenomaden - auch Bajau genannt - leben in kleinen Pfahlbauten-Dörfern in Küstennähe. Diese Dörfer bekommen sehr wenig Unterstützung von der Regierung.

PESISIR´s Logo wurde von einem örlichen Künstler entwickelt und symbolisiert glückliche, gesunde Kinder die in den Wellen des Meeres spielen. Der kreisförmige Bogen der Wellen um die Kinder repräsentiert Schutz.

Die Ziele von PESISIR sind:

Verbesserung und Hilfestellung bei

Schul- und

Berufsausbildung.


Die Versorgung mit Lehrmaterial in Form von Büchern und Büchereien.


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Hintergrund

Schul-Uniformen

Manche Menschen fragen sich: "Warum können so viele arme Kinder nicht zur Schule ?" Eine Antwort könnte sein: Wegen der Schuluniformen.

Die Indonesier lieben Uniformen! So haben Schulkinder viele verschiedene Schuluniformen. Auch wenn arme Familien kein Schulgeld zahlen müssen, können sie aufgrund dieses Hindernisses ihre Kinder nicht zur Schule schicken. So tragen z.B. die Grundschüler in ländlichen Regionen von Montag bis Donnerstag rot-weiße Uniformen, am Freitag die Sportuniform und die braune am Samstag. Zudem müssen die Kinder ordentliche, geschossene Schuhe anziehen. In der Stadt ist es noch schlimmer.

PESISIR hilft vielen Familien die nötigen Uniformen zu kaufen, so dass die Kinder in die Schule können.

Umgebung und Umweltschutz

Die wichtigste Einkommensquelle der Seenomaden - besonders auch in Sampela - ist der Fisch. Ihre Kinder essen sehr viel Fisch und sind daher viel gesünder als Kinder in der Stadt. Unglücklicherweise ist die Zukunft des Korallenriffes und der Fischpoplation nicht so gesund. Es gibt aufgrund zerstörerischer Fischfangmethoden immer weniger Fisch auf dem Markt. Die traditionellen Einkommensquellen werden auf lange Sicht hin nicht mehr ausreichen. Die Erziehung ist deshalb sehr wichtig.

PESISIR und Tukangbesi Diving arbeiten zusammen indem sie den Umweltgedanken der Bevölkerung näher bringen wollen. So kommen zum Beispiel Schulkinder auf die Insel Hoga um den Strand von angeschwemmten Plastikmüll zu säubern, anschließend bekommen sie ein Picknick sowie spielerisch- aktiven Unterricht in Englisch und Umweltschutz.

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PESISIR Projekte

1. Schulprojekte
2. Schulboote
3. Lehrer von Sampela
4. Büchereien
5. Umweltschutz




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1. Unsere Schulprojekte


PESISIR hilft Kindern, dass sie die Möglichkeit haben zurück zur Schule zu gehen. Wenn es aus finanziellen Gründen nicht möglich ist, versorgt PESISIR die Kinder mit Schuluniform, Schuhen und teilt die Transportkosten mit den Eltern. Auf diese Weise leistet die Familie ihren Beitrag und trägt mit die Verantwortung für die Erziehung ihrer Kinder.

Dieses Projekt läuft schon seit vielen Jahren. Einige der ersten Schüler haben aufgrund ihrer Schulbildung mittlerweile schon erfolgreich Arbeit gefunden.

Wakonti ist ein kleines Dorf ca.7 km von der Stadt Bau-Bau entfernt. Hier leben sehr arme Bauern. Einige Kinder aus kommen spziell aus diesem Dorf.

Es erfordert jede Menge arbeit von uns. Regelmäßige Besuche in den Schulen sind nötig um zu sehen ob die Kinder auch ständig am Unterricht teilnehmen. Wir besuchen die Kinder regelmäßig zuhause in ihren Familien um sie zu motivieren und Unterstützend zur Seite zu stehen. Wir sprechen auch regelmäßig mit den Lehrern um den Fortschritt der Schüler zu sehen. Auf der anderen Seite kaufen wir für die Kinder ein was gerade gebraucht wird z. B. ein T-Shirt oder eine Zahnbürste oder einfach mal was lustiges, oder ein Spiel so dass die Kinder auch mal Kinder sein können.

2. Schulboote


Furake ist ein kleines Fischerdorf auf der Insel Hoga wo ungefähr 30 Familien leben. Es ist die einzige Siedlung auf Hoga. Für die Kinder dort war es nicht möglich zur Schule zu gehen bis PESISIR begann ihnen zu helfen. Urspünglich baute PESISIR dort eine Schule und brachte den Lehrer zu den Kindern. Dies war mehrere Jahre sehr erfolgreich, doch und mittlerweile gehen die älteren Kinder schon auf die "Highschool" nach Kaledupa
.

2004 beschoß PESISIR alle Kinder von Furake nun täglich mit dem Schulboot auf die Nachbarinsel zu bringen und sie nach Schulschluss wieder zurückzubringen. Dady und Jurdin sind die treuen Bootsfahrer. Die NGO hilft zudem indem sie Schuluniformen, Schuhe, Bücher, Schreibmaterial und Regenmäntel für die Kinder bereitstellt. Ohne PESISIR's Hilfe hätten diese Kinder niemals die Chance einer Erziehung bz. Bildung gehabt.


- Das Seenomadendorf "Sampela"

Sampela ist ein Pfahlbautendorf und liegt zwischen Hoga und Kaledupa auf dem vorgelagerten Korallenriff. Die Bajau oder Seenomaden ist eine Volksgruppe die überall im asiatischen Raum zu finden ist. Sie waren einst ein Seefahrer-Volk, doch die Regierung zwang sie zun einem modernen Leben in Häusern. So bauten sie Pfahlbauten. Sie sind ein unterdrücktes Volk und so ist es nicht verwunderlich dass Sampela mit dem Erziehungssystem ihrer Kinder Schwierigkeiten hat.

PESISIR hat zwei Projekte in Sampela. Der Bürgermeister des Dorfes bat PESISIR um Hilfe.

So gibt es auf der einen Seite das Schulboot-Projekt von Sampela, das den täglichen Transport der "Highschool"-Kinder auf die Insel Kaledupa sichert. Dort können die älteren Kinder zur Schule. Diese Projekt läuft seit 2005. Auf der anderen Seite stehen Sampelas Lehrer.

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3. Sampela's Lehrer


Im Seenomadendorf Sampela gibt es zwar eine Grundschule aber kaum Lehrer. Es gibt in dem Dorf ca. 300 Schüler im Grundschulalter, doch jedes Jahr schaffen es nur ungefähr 20 Schüler die Schule zu beenden und in die Hauptschule auf der Insel Kaledupa zu gehen. Inerhalb kurzer Zeit reduziert sich diese Schülerzahl auf 2 bis 3 Schüler, weil sie sich mit den neuen Klassenkameraden nicht vertragen und wegen Transportschwierigkeiten. PESISIR kaufte deshalb ein kleines Boot um dem entgegenzuwirken und bringt die Schüler nun täglich zur Schule und holt sie dort ab.

Um die Qualität der Grundschule in Sampela zu verbessern, hat PESISIR sich entschieden vier junge Menschen aus dem Dorf auf die Universität zu schicken, so dass sie in Zukunft Grundschullehrer in ihrem eigenen Dorf sein können. Mit Bajau-Lehrern werden die Schüler eine bessere Bildung bekommen, ohne ihre eingene Kultur zu verlieren. Ella, Nela, Toni und Asludin begannen ihr Studium 2005 und haben dies erfolgreich im Jahr 2010 abgeschlossen.



· Ella ist eine tüchtige junge Dame, die bereits sehr gut englisch spricht, was erstaunlich ist für ein junges Mädchen aus Sampela. Sie lernte es hauptsächlich bei der Arbeit in Sampela wo sie in einer kleinen Organisation mithalf. Sie ist sehr motiviert und arbeitet nun freiwillig in der Schule von Sampela.

· Asludin stammt aus einer Familie die die Wichtigkeit im Bildungssektor erkannt hat. Seine große Familie hat bereits zwei Geschwister mit Hilfe von Freunden und Verwandten auf die Uni geschickt, so dass sie ein drittes Kind nicht mehr schicken konnten. Die Familie ist deshalb sehr dankbar dass wir Asludin das Studium ermöglichten. Er arbeitet ebenfalls als Freiwilliger Lehrer nun in Sampela und hofft auf eine feste Anstellung.

· Nella (Nelawati) ist die Tochter des einzigen guten Grundschullehrers in Sampela. Deshalb hat sie schon in ihrer Kindheit die Erziehungsschwierigkeiten mitbekommen und entschloss sich für das Studium. Sie arbeitet momentan in Bau Bau.

· Toni stammt aus einer sehr armen Bajau-Familie die niemals ein Kind auf die Uni schicken könnte. Seine Mutter kann nicht mal indonesisch sprechen - nur die eigene Bajau-Sprache. Es ist erstaunlich wie Toni unter diesen Umständen den Abschluss der Schule hingekriegt hat. Doch seine hohe Motivation hat ihm zum Erfolg geholfen. Er ist sehr glücklich und arbeitet seit Abschluss des Studiums in Sampela.



4. Büchereien auf den Tukangbesi Inseln


PESISIR bringt Bücher zu verschiedenen Dörfern, wo zuvor nicht die Möglichkeit bestand zu lesen. Schulbücher waren und sind rar. Nun gibt es 6 kleine Büchereien in verschiedenen Dörfern auf der Insel von Kaledupa. Die örtlichen Lehrer geben einen kleinen Raum her und passen auf die Bücherei auf. Wenn neue Bücher ankommen werden sie sehr schnell ausgeliehen, da die Leserschaft sehr enthusiastisch ist.

Über 4000 neue und gebrauchte Bücher gibt es in den Büchereien. Das begehrte Lesematerial wandert momentan in bestimmten Abständen von einem Dorf zum anderen.

5. Umweltschutz


PESISIR Sponsoren

PESISIR ist eine kleine Organistation.

Einige Sponsoren sind:
- Stichting PIARA Holland (holl. NGO)
- Tukang Besi Diving, Hoga
- Zwei apostolische Kirchen in Holland in Zutphen und Deventer die die Schulfähren unterstützen.
- Die Eine-Welt-Gruppe"Akapacha"e.V. aus Lindenberg (Allgäu)
- Der "Kolpingverein" in Lindenberg (Allgäu)
- Seit Sommer 2011: Die "Grundschule Lindenberg"(Allgäu).



Das PESISIR Team

1996 startete Geertje und Erika mit Freunden den Kindern den Weg zurück zur Schule zu ebenen. Geertje koordiniert die einzelnen PESISIR-Projekte vor Ort.

Unser Team in Indonesien:
- Geertje in Sulawesi hilft dort wo es nötig ist.
- Ibu Kasim knüpft wichtige Kontakte im Land.
- Dady ist der Bootsfahrer der die Kinder von Furake zur Schule bringt.
- Jurdin auf Kaledupa betreibt eine der Büchereien.
- Pondang ist Sampela´s Bootsfaher.
- Toni, Asludin und Ella unterstützen als Lehrer Sampela.
- und nicht zu vergessen die Schullehrer die für die Büchereien zuständig sind.
Unser Team in Europa:
- Erika aus Deutschland gibt regelmässig Diapräsentationen über die Projekte und über die Bajau-Kultur um Geld für PSEISIR zu erlangen
- Emmy, Els und Gerard sind in Holland tätig.

Die PESISIR Projekte werden ebenfalls unterstüzt von Tukangbesi diving, ein kleines Tauchcenter auf Hoga.

Unsere Träume......

Wir haben alle Träume und wir von PESISIR glauben daran, dass wir unsere Träume verwirklichen können, denn über die Jahre hinweg haben sich Menschen zusammengefunden die wirklich ein gemeinsames Ziel verfolgen.

Unere Zukunftsträume:

· noch mehr Bücher für die Wanderbüchereien, so dass auf allen Inseln der Wakatobi-Region feste Büchereien entstehen.

. Schulbücher für die Schulen und die Büchereien.

· Mehr Kinder zurück zur Schule zu bringen

· Die Versorgung der Schüler mit Schuluniform, Schuhen ect. für so viel Kinder wie möglich z. B. durch regelmäßige Spenden (10,- € im Monat oder 120,-€ im Jahr)

· Den Kindern nach Schulabschluss eine Berufs- oder Weiterbildung zu geben d.h. evtl. noch studieren zu lassen.

· Bessere Grundschule im Bajau-Dorf Sampela.

· Verbesserung im Gesundheitswesen in Sampela.

· Die Achtsamkeit gegenüber der Umwelt ÜBERALL zu stärken.

Registrierungs-Information:
Stichting PIARA Holland KvK nr. 34172313
LPM PESISIR nr. 139 Reg Nr. 02/2007-P/PN.BB


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